in Tagebuch

22.12.18

Um 10:34 nahm ich den IC von Berlin nach Bünde (Westfalen); die dritte Bahnfahrt in neun Tagen, die fast minutengenau pünktlich verlief. Zwar halte ich mich für einen gelassenen Bahnfahrer, aber die Verspätungen der letzten Wochen zehrten schon von meiner Geduld. Der Zug war erwartbar gerammelt voll und ich staune, dass es selbst an Tagen wie heute Leute gibt, die ohne Reservierung in den Zug steigen.

Während der Fahrt hörte ich unter anderem den Podcast der „Blätter für Deutsche und Internationale Politik“, der in inzwischen vier Ausgaben einen Überblick über die jeweils aktuelle Ausgabe bietet – und das so gut, dass ich Interesse an einem Abo bekommen habe. Nicht zuletzt, weil man als Hörer lernt, dass die Blätter sich ausschließlich über Abonennten finanzieren. Vielleicht schaue ich zunächst in der nächsten Bahnhofsbuchhandlung, ob man das Heft dort findet.

Deutschland könnte seinen CO2-Ausstoß um 22 Millionen Tonnen im Jahr senken, wenn alle ihren Fleischkonsum halbieren würden (via hmbl). Zwar koche ich nur noch selten mit Fleisch, aber doch recht viel Eintopf mit Wursteinlage. Daher wird spätestens im neuen Jahr das Wagnis veganer Linseneintopf angegangen werden.

Überraschung: Es gibt was neues von den Specials – gelernt im musikalischen Jahresrückblick von Spreeblick. Die Rundschau vom Standard liefert hingegen wider Erwarten noch keinen Jahresrückblick in Sachen Science Fiction und Fantasy-Bücher, sondern eine letzte Ladung Besprechungen von Neuerscheinungen.

Die Arminia hat zuhause mal wieder verloren. Derzeit machen die Bochum-Spiele wirklich mehr Spaß.