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19.2.19: Ja zum Rundfunk und seinem Beitrag

Mein aktueller Podcatcher mit den Sendungen für morgen früh

Bei ARD und ZDF weiß ich nicht, aber allein der Deutschlandfunk ist mir jeden Cent der Haushaltsabgabe wert. Morgens Hintergrund, Europa Heute und Der Tag als Podcast, danach eine gute Stunde Informationen am Morgen im linearen Hörfunk, abends wann immer Zeit ist die Informationen am Abend und wenn ich dann noch Zeit und Lust habe, probehöre ich manches Programm in der Audiothek. Das sind an jedem Werktag gute zwei Stunden Sendezeit (von denen ich einen Teil als Podcast und beschleunigt höre). Also: Jeden Cent wert.

Im übrigen finde ich es legitim, auch als Rundfunkanstalt strategisch zu kommunizieren, zumal wenn man begründet annehmen kann, dass der Gegner es auch tut – und dass es Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt, halte ich für unzweifelhaft. Wir sind in der Öffentlichkeit fortwährend und durch eine Vielzahl von Akteuren strategischer Kommunikation ausgesetzt (ohne es zu wissen oder zu merken): Seitens der Politik, der Wirtschaft, der Werbung, auch der Massenmedien, ganz zu schweigen von den großen digitalen Tech-Konzernen. Der Impuls, hier gleichziehen zu müssen, da man glaubt sonst ins Hintertreffen zu geraten, kann unwiderstehlich sein.

Halte ich es für erforderlich? Nein. Kann ich verstehen, wenn man glaubt das tun zu müssen? Ja. Auch, weil ich mir gut vorstellen kann, wie solche Entscheidungen zustande kommen, nämlich eher auf einem Da müsste man mal was machen-Level, wo dann eben jemand (ein Entscheider) irgendeinen Auftrag vergibt, um später darauf verweisen zu können, dass ja etwas unternommen wurde. Legitimation.