in Politik

3.3.19: Parteiarbeit

Die mir bislang unbekannte grüne Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws (frauen- und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion) äußert sich „kritisch“ zu einem homöopathiekritischen Beitrag der tageszeitung – gefunden bei den Scienceblogs:

In den Diskussionen unter dem Tweet verweist sie dann auf eine „Vielfalt der Heilmethoden“, für die die Grünen auch in nicht näher benannten Wahlprogrammen stünden. Im jüngsten Bundestagswahlprogramm (was wohl die einzige Wahlprogrammatik sein sollte, der sich Schauws als Bundestagsabgeordnete verpflichtet fühlen dürfte) finde ich den Begriff Homöopathie indes gar nicht und den Begriff Vielfalt in zahllosen Zusammenhängen, jedoch nicht diesem.

Immerhin veranlasste mich das endlich, mich mit den Planungen zur Erarbeitung eines neuen grünen Grundsatzprogramms zu befassen. Ich fände es gut, wenn meine Partei sich darin klar zu evidenzbasierter Medizin bekennt und will versuchen, mit darauf hinzuwirken.