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200404

Was mir da aus der Mütze wächst ist das Vogelfutterhäuschen.

Erster richtiger Frühlingstag, der standesgemäß auf dem Balkon verbracht wurde. Der große Balkon in ruhiger Lage ist mehr denn je ein Privileg

Sie ist nämlich sehr gut, die Surf City-EP von der Gruppe Surf City:


Vor einem Jahr teilte ich einen Link, den ich danach vergessen habe, nämlich ein Archiv von 17000 Historic Blues & Folk Recordings das von einem gewissen Alan Lomax gepflegt wurde. Und auch wenn die genannten Musikrichtungen mir gar nicht so sehr zusagen: so archaische Aufnahmen, als Musik noch gar nicht für das Aufnehmen vorgesehen war, sind schon sehr eindrucksvoll. Zum Beispiel diese Gesänge von unidentified prisoners.


In der Süddeutschen ein Interview mit Juli Zeh, die sich ja als rechtsgelehrte Schriftstellerin bzw. schreibende Verfassungsrichterin betätigt und entsprechend zu den aktuellen Grundrechtseinschränkungen befragt wird – jedoch vor lauter Abwägen keine klare Position zu finden scheint.

Ich habe jedenfalls das Gefühl, ich bin zu unaufmerksam. Dinge wie die, die ich beim Perlentaucher unter Verweis auf den New Statesman lese, gehen mir jedenfalls gehörig auf die Nerven:

Die britischen Corona-Gesetze geben der Regierung die Macht, Häfen und Flughäfen zu schließen oder Wahlen und andere Großveranstaltungen abzusagen. In Taiwan werden diejenigen, deren Smartphone den Schluss nahelegen, dass sie ihre Quarantäne verletzen, sofort von der Polizei aufgesucht. Israels Notfallmaßnahmen erlauben die Anwendung verhältnismäßiger Gewalt, um Versammlungen aufzulösen. Frankreich erfordert von allen, die ihr Haus verlassen, eine Bescheinigung mit gültigen Gründen. In Polen fordert eine App Menschen unter Quarantäne auf, zu verschiedensten Uhrzeiten Selfies von sich mit genauer Ortung zu senden.

Ich schaue einmal mehr, was der Verfassungsblog macht, bin aber von der Fülle an juristischen Fachtexten überfordert.