Sartori | Haard | Brazil

Fertig gelesen habe ich den Band Demokratietheorie von Giovanni Sartori. Das Buch habe ich mir von der Universitätsbibliothek der Fernuni Hagen schicken lassen, um das auszuprobieren. Der Zugriff auf Demokratie ist eher philosophischer Art und keine empirische Systematisierung. Von sowas hält Sartori (sympathischerweise) recht wenig.

Lästig nur, dass ich das Buch nun auch wieder zurückschicken muss.

Das Wanderjahr eröffneten wir heute mit passablen 12km in der Haard. Das war gut:

Und das hier ist ganz erstaunlich – via hmbl.blog:

Den Film Brazil kenne ich noch nicht. Auf Amazon gibt es ihn nur mit deutscher Tonspur. Seit gestern kann man ihn aber endlich auf Mubi im Original gucken und das könnte hier heute abend geschehen.


Kommentare

Eine Antwort zu „Sartori | Haard | Brazil“

  1. Noch ein Buch, das ich mir von der Unibibliothek Hagen habe schicken lassen. Von Shklar hörte ich erstmals in einem Radiobeitrag, natürlich habe ich vergessen welchem; danach fiel mir ihr Name häufig in den Fußnoten und Zitationen diverser Bücher auf, die ich las.

    Die liberale Theoretikerin entwirft eine eigene Perspektive auf Ungerechtigkeit, in der diese mehr ist als nur der Gegenpol von Gerechtigkeit. Ungerechtigkeit gibt es auch in Ordnungen, die sich für gerecht halten.

    Zudem unterscheidet sie die Unterscheidung von Unglück und Ungerechtigkeit. Was einst Unglück war, das einem eben widerfährt, kann auch Ungerechtigkeit sein oder werden, die es zu beseitigen gilt. Diese Prozesse vollziehen sich natürlich nicht ordentlich und reibungslos. So ist Über Ungerechtigkeit auch eine geeignete Folie, um aktuelle Debatten zu beobachten.