Joe Haldeman – The Forever War

Dieses Buch wollte ich eigentlich lesen, als ich neulich aus Versehen nochmal Old Man’s War gelesen habe. Aber das war wenigstens lustig.

The Forever War verfügt über genau einen Trick, nämlich die Spielerei mit relativistischen Geschwindigkeiten und Zeitdilatation. Heißt: Der Protagonist fliegt ein paar Monate durchs All, um irgendwo gegen die Dingsbums (Name vergessen) zu kämpfen und im Rest der Welt vergehen derweil ein paar Jahre bis Jahrhunderte.

Hat der Pappkamerad Protagonist (es ist wirklich egal, wie er heißt) dann mal Landurlaub, hat sich auf der Erde in der langen Zwischenzeit natürlich so einiges verändert. Im Fall dieses Machwerks heißt das, dass alle Menschen homosexuell sind. Wegen der Überbevölkerung. Logisch. Damit hat unser konturloser Hauptdarsteller zwar so seine Probleme – reißt sich aber gerade so eben zusammen und gemeinsam kämpft man dann doch die Entscheidungsschlacht gegen die Dingsbums und gewinnt um Haaresbreite.

Es ist unfassbarer Schwachsinn. Man fasst sich fortwährend an die Rübe.

Von Wolf

Politikwissenschaftler, Ostwestfale in Bochum. Interesse an Politik, Gesellschaft, Technologie, Philosophie, Arminia Bielefeld, Musik, Science Fiction und manchem mehr.