Ordentlich und leer

Ich kann nicht meine Geburtsstadt Bünde besuchen, ohne eine Rundfahrt oder einen Rundgang zu unternehmen und einige Orte wie das Haus meiner Kindheit oder das meiner Großeltern in Augenschein zu nehmen.

Am interessantesten finde ich die Orte, die sich erkennbar verändern. Zum Beispiel wird derzeit das riesige Whoolworth-Gebäude, das seit wohl schon vierzig Jahren die Innenstadt verschandelt, zurück gebaut. Das wird den Charakter des Stadtkerns nachhaltig verändern.

Scheinbar wenig hat sich in der Straße getan, in der ich früher wohnte. Nur, dass wohl hinter allen Fassaden inzwischen andere Leute leben.

Wandern in Bochum-Weitmar

Es hat mehr den Charakter eines Spaziergangs, weil man nicht erst irgendwo hinfahren muss, um loszugehen, sondern einfach die Wohnung verlässt. Und es verblüfft mich immer wieder aufs Neue, wie viel Feld, Wald und Wiesen wir hier im Umkreis haben.

Gewandert: Essen-Holthausen, Baldeneysee, Kruppwald, Essen-Werden

Rund 16km überwiegend durch Wald und an Wasser, recht große Höhenunterschiede (wenn man brandenburgische Verhältnisse gewohnt ist), erstaunlich viel Natur.

Eine Route des Hikeline-Wanderführers Ruhrgebiet. Die schönsten Wanderungen im Ruhrgebiet. Verlag Esterbauer 2018.

7.4.19: Zeche Hannover und Zettelkasten

Diese Fotos sind von der Zeche Hannover bzw. vom LWL Industriemuseum, welches sich dort befindet. Erneut dieses Ruhrpott-typische Nebeneinander von Industrie, Natur, Kulturlandschaft und Ortschaften. Schön.


Bei Heise unternehmen sie „erste Exkursionen“ in Luhmanns digitalisierten Zettelkasten – also den Teil, der bereits digitalisiert ist:

„Zwar ist erst ein Bruchteil der Zettel vollständig in das Portal eingepflegt, die Verfolgung der so entscheidenden Zettelverweise führt sehr bald in noch unerschlossenes Gebiet.“

Und wenn man da so einen digitalisierten Zettel zwischen all den Metadaten und Verweisangeboten sieht – das ist ganz ganz groß. Ein wunderbares Digitalisierungs-Projekt und ein Lichtblick neben all der ernüchternden Netzpolitik.

23.2.19: Duisport

Heute wollte ich nach Duisburg zum Hafen gucken. So richtig viel gabs nicht zu sehen, vermutlich müsste man sich besser auskennen, eine Führung machen oder einfach mehr Zeit mitbringen. Wir sind schon eine ganze Weile um den kleineren Innenstadthafen herumgegangen, bevor wir im richtigen Industriehafen ankamen und sind, was das Laufen und Wandern betrifft, wohl ein wenig aus der Form.