Schlagwort: Science Fiction

  • Marge Piercy – Woman on the Edge of Time

    Eine feministische Utopie aus dem Jahr 1976, die sich ohne Weiteres auch dem neumodischen Solarpunk-Trend unterordnen ließe. Connie Ramos wird gegen ihren Willen in eine Psychatrie eingewiesen. Dort wird sie von der Botschafterin einer zukünftigen Gesellschaft kontaktiert, die so ziemlich alle Ideale der Counterculture in sich vereint. Am Ende überwiegen für mich die Schwächen des […]

  • Dune

    So leer blieb der Saal dann nicht, aber er blieb schon recht leer.

  • Alastair Reynolds – House of Suns

    Reynolds war einer dieser Science Fiction-Autoren, die ich mit endlosen Serien und ausuferndem World Building verbinde, wo der Einstieg also schwer bis unmöglich ist, wenn man sich nicht ein monatelanges Leseprojekt ans Bein binden will. Vermutlich ist der Eindruck sogar richtig, aber von House of Suns las ich in einem Reddit-Thread, wo es ausdrücklich um […]

  • Andy Weir – Project Hail Mary

    Dieses Buch habe ich schon seit gut einer Woche durchgelesen und die Review immer wieder aufgeschoben, denn sie kann nicht weniger als eine Huldigung sein. Andy Weir erlangte Bekanntheit durch The Martian, welches durchaus sehenswert und erfolgreich mit Matt Damon verfilmt wurde. Project Hail Mary knüpft an das Rezept des Wissenschaftler-Protagonisten an, der sich aus […]

  • Tom Hillenbrand – Qube

    In Hologrammatica hatte Tom Hillenbrand dem KI/Singularitätsthema einen frischen Anstrich verpasst. So richtig an alle Details der Geschichte erinnern konnte ich mich nicht mehr, als ich zum Nachfolger Qube griff, aber das stellte sich nicht als Hindernis bei der Lektüre heraus. Zwar wurde auf einzelne Personen und Handlungsstränge Bezug genommen, aber Qube kann durchaus für […]

  • Iain M. Banks – The State Of The Art

    Achja, diese Sammlung an Kurzgeschichten von Banks habe ich gelesen. Es gibt darunter einige, die in der Culture spielen, eine sogar, in welcher die Culture die Erde besucht. Unter dem Strich ist Iain Banks für mich als Long Form-Autor besser – ausgerechnet in einem Genre, in dem ich eigentlich bevorzugt Kurzgeschichten lese.

  • Susanna Clarke – Piranesi

    Piranesi bewohnt ein offenbar unendlich großes Gebäude, das aus nichts als Sälen besteht, die mit unzähligen Statuen möbliert sind. Im Untergeschoss tost die See. Piranesi erforscht das Gebäude, ernährt sich von dem, was das Meer bietet und trifft alle paar Tage den mysteriösen Anderen. Wie Susanna Clarke aus dieser Grundidee eine ruhige, spannende, faszinierende und […]

  • Alexander Weinstein – Universal Love

    Nach der Lektüre von Wool gelüstete mich nach Kurzgeschichten und prompt sprang mich in der Vorstellung der besten Science-Fiction-Bücher des Jahres bei Der Standard diese Sammlung von elf Geschichten an. Als „das Beste, was man an SF-Kurzgeschichten bekommen kann, wenn nicht gerade mal wieder Ted Chiang etwas Neues veröffentlicht“ wurde der Band dort angepriesen und […]

  • Hugh Howey – Wool

    Ich muss mir einfach mal merken, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach einen Grund gegeben hat, wenn ich eine Reihe nicht weiterlas. Wool (oder Silo) begann mit einer hervorragenden Kurzgeschichte in einem mysteriösen postapokalyptischen Setting, das in den Fortsetzungen (wir befinden uns immer noch in dem Teil, der Wool heißt) dann ziemlich plattgewalzt wurde. Die Fortsetzungen […]

  • John Scalzi – The Ghost Brigades

    Die Fortsetzung von Old Man’s War und als solche wieder milde unterhaltsam. Gut: Weniger albern, andere Protagonisten, die Welt wird einen Spalt breit geöffnet und die Rolle der Menschheit hinterfragt. Blöd: Schon wieder Bootcamp und militärische Ausbildung, nur diesmal noch härter, denn es geht um die überlegenen Special Forces (Augenroll-GIF). Außerdem wird die Idee, Persönlichkeiten […]